20. August, Gsteig

 

Elena Nefedova, Klavier
Teilnehmerin «Building Bridges»: eine Klavierreihe kuratiert von Sir András Schiff

Benedetto Marcello (1686-1739) / arr. Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Oboenkonzert d-Moll BWV 974

Alexander Skrjabin (1871-1915)
Klaviersonate Nr. 2 op. 19

César Franck (1822-1890)
Prélude, Choral et Fugue FWV 21

Manuel de Falla (1876-1946)
Fantasia bética

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
«Schafe können sicher weiden», BWV 208
Klaviertranskribtion von Egon Petri

 

Live aufgezeichnet am 20. August 2020 aus der Kirche Gsteig

 

«Die Idee, mein Recital am Gstaad Menuhin Festival mit Alessandro Marcellos Concerto zu beginnen, kam mir, weil dieses Konzert ja Teil von Sir András Schiffs «Building Bridges»-Programm ist. Es ist das Stück, das ich Maestro Schiff vorgespielt habe, als ich ihn das erste Mal persönlich getroffen habe. Es ist also das Stück, das mir ermöglicht hat, bei «Building Bridges» dabei zu sein, und an diesem Festival zu spielen. Alessandro Marcellos Werk ist typisch für den Barock. Ursprünglich wurde das Konzert für Oboe, Violine und Kontrabass verfasst. Der grosse Johann Sebastian Bach hat jedoch eine Version für das Piano geschrieben. Diese wundervolle Komposition des Venezianers Marcello wird (zu) selten gespielt und ich dachte mir, dass ich so Italien – meine geliebte, zweite Heimat – würdigen könnte.»

Die 1990 in Moskau geborene Elena Nefedova erhält ihre Ausbildung zunächst am Tschaikowsky-Konservatorium in ihrer Geburtsstadt und in Rom bei Ivan Donchev, bevor sie ihr Studium am Konservatorium der Accademia Santa Cecilia mit einem Diplom abschliesst. Die mit Auszeichnungen überhäufte Pianistin kann bereits auf eine erfolgreiche internationale Karriere verweisen. Derzeit nimmt sie am Förderprogramm «Building Bridges» teil, das von Sir András Schiff ins Leben gerufen wurde, bei dem sie schon 2019 im Rahmen der Gstaad Piano Academy studierte.

2 Kommentare zu “Elena Nefedova

Elle a un jeu d’une telle beauté, une sonorité lumineuse ..que les problèmes de mémoire dans César Frank ne sont pas importants…
L’erreur est humaine !!! Ce qui compte, c’est sa magnifique musicalité et son impressionnante maîtrise technique.

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