13. August, Rougemont

Zoltán Fejérvári, Klavier
Teilnehmer «Building Bridges»: eine Klavierreihe kuratiert von Sir András Schiff

Leoš Janáček (1854 – 1928)
Auf verwachsenem Pfade, Buch II
1 Andante
2 Allegretto
3 Più mosso
4 Allegro
5 Vivo

Frédéric Chopin (1810 – 1849)
24 Préludes op. 28

Franz Schubert (1797 – 1828)
Impromptu Ges-dur, D 899, Nr. 3

 

Live aufgezeichnet am 13. August in der Kirche Rougemont

 

«Die 24 Préludes op 28 gehören zu Chopins modernsten Werken. Das «Prélude»-Genre erlaubt es ihm, mit ungewöhnlichen musikalischen Formen und Harmonien zu experimentieren. Diese können auf ein Publikum, das mit Chopins Nocturnes oder seinen Walzern vertraut ist, befremdlich wirken. Der Zyklus wirkt jedoch trotz der vielen kurzen und gegensätzlichen Stücke wie ein grosses Ganzes.
Ich habe bewusst vor den Préludes Janáceks «Auf verwachsenem Pfade II» gespielt, um das Moderne in Chopins Musik hervorzuheben.»

Der 1986 in Budapest geborene Zoltán Fejérvári studiert an der Franz-Liszt-Akademie seiner Heimatstadt bei Dénes Várjon, András Kemenes und Rita Wagner und anschliessend in Madrid bei Dmitri Bashkirov. Darüber hinaus besucht er Meisterkurse von Ferenc Rados, György Kurtág und Sir András Schiff, der ihn zur Teilnahme an seinem Projekt «Building Bridges» einlädt. Für seine Interpretation von Franz Liszts Malédiction, die er zusammen mit dem Budapester Symphonischen Kammerorchester einspielt, wird der Konzertpianist 2013 mit dem bedeutendsten französischen Musikpreis, dem Grand Prix du Disque, ausgezeichnet. Seit 2014 lehrt Fejérvári an der Akademie, an der er ausgebildet wurde.

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