Klaviersonate Nr. 31 As-Dur op. 110

Sir András Schiff, Klavier

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviersonate Nr. 31 As-Dur op. 110
Moderato cantabile, molto espressivo
Allegro molto
Adagio ma non troppo, Fuga, Allegro ma non troppo

Live aufgezeichnet am 4. August 2020 in der Kirche Saanen

 

Im Juni 2014 wurde András Schiff von Queen Elizabeth II für seine Verdienste für die Musik in den Adelsstand erhoben. Einer der grössten Interpreten unserer Zeit wurde damit für ein Lebenswerk ausgezeichnet, das solistische Laufbahn, Lehrtätigkeit, Kammermusik, künstlerische Leitung und Dirigiertätigkeit umfasst. Bereits 2013 erhielt er in London mit der Goldmedaille der Royal Philharmonic Society die höchste Auszeichnung dieser Gesellschaft. Im Juli 2014 verlieh ihm die University of Leeds die Ehrendoktorwürde. Seit Dezember 2014 ist Sir András Schiff Ehrenbürger der Stadt Vicenza. Im März 2017 erschien im Bärenreiter und Henschel-Verlag sein Buch «Musik kommt aus der Stille» mit Essays und Gesprächen mit Martin Meyer.

Die drei letzten Klaviersonaten aus den Jahren 1820-1822 gelten als Beethovens geistiges Testament. Sie widerspiegeln «charakteristische Gefühlszustände des Komponisten während der Niederschrift seines letzten religiösen Meisterwerks [Missa solemnis]» (Claude Rostand). Man sagt, sie seien die Reaktion auf einen feindseligen Artikel in der Allgemeinen Musikalischen Zeitung gewesen, in dem es hiess, für das musikalische Leben seiner Zeit sei er gestorben. Zweifel an dieser Anekdote sind erlaubt. Fest steht hingegen, dass Beethoven ursprünglich beabsichtigte, diese Sonaten-Trias der Familie Brentano zu widmen, die er damals als seine «einzigen Freunde» bezeichnete. Doch schliesslich wird nur die Sonate Op. 109 einem Mitglied der Familie zugeeignet, nämlich Antonie Brentanos junger Tochter Maximiliana; die Mutter tröstet sich mit den Diabelli-Variationen, deren Widmungsträgerin sie sein wird.

4 Kommentare zu “Sir András Schiff spielt Beethoven – Teil 2

teljes szívemből köszönöm
Danke sehr – von ganzem Herzen
für dieses wunderbar Konzert,
für dieses wunderbare musikalische Wirken
gerade auch in Saanen-Gstaad
Danke sehr, dass ich dabei sein durfte und Sie erleben durfte
In der Hoffnung, dass wir diese Pandemie überstehen, überleben und dann wieder von ganzem Herzen Sie, die Musik, das Menuhin Festival und unsere Partnergemeinde Saanen-Gstaad mit allen Freunden erleben dürfen.
Herzlichst
Bernd Schäfer, Darmstadt

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.